Sternentwicklung
Erneutes zünden im Inneren eines Sterns
Im Zentrum des Sterns hat sich immer mehr Helium angesammelt, die Brennzone wandert also weiter nach außen. Die Oberfläche kühlt sich ab, der Stern bläht sich auf, aber seine Helligkeit bleibt gleich. Er bewegt sich in relativ kurzer Zeit, je nach Masse im HR-Diagramm ins Gebiet der Roten Riesen oder Überriesen. Während die Oberfläche sich ausdehnt, zieht sich die Heliumkugel im Inneren der Sterns durch die Gravitation zusammen. Dabei erhitzt sich der massereiche Stern auf über 100 Millionen Grad Kelvin so dass die Fusion von Helium zu Kohlenstoff beginnt. Im Zentrum hat sich nun der Kohlenstoff angesammelt irgendwann wird auch er zünden und Fusionieren.
Sterne von über acht Sonnenmassen (bei der Geburt)
Nach den oben aufgeführten Fusionsprozessen bricht der Stern in weniger als einer Sekunde unter seiner eigenen Schwerkraft zusammen. Dabei schleudert er in Form einer gewaltigen Supernova seine gesamte Hülle ins Weltall. Dabei wird so viel Energie freigesetzt, das die Supernova kurzfristig sogar heller leuchtet als die Gesamtheit aller Sterne einer Galaxien. Es bleibt ein wenige zig Kilometer großer Neutronenstern in.
Mögliche Neuzündung bei weißen Zwergen im Doppelsternsystem
Hat der weiße Zwerge einen nahen Begleitstern kann unter gewissen Umständen Masse von ihm überströmen. Allerdings maximal bis zu 1,44 fachen Masse unserer Sonne. Ist dieser Punkt erreicht, so sind Druck und Temperatur so hoch geworden, das schlagartig der ganze Kohlenstoff zündet und eine gewaltige Supernova-Explosion auftaucht. Neben Ne, S, Si verschmilzt die Materie auch zu schweren Elementen wie Fe, Co, welche mit ungeheurer Wucht in den Raum geblasen werden. Der weiße Zwerg wird dabei völlig zerstört, so dass später auch kein Neutronenstern mehr übrig bleibt.
Weiße Zwerge (~einfache Erdgröße)
- sehr kompakte gerne aus Kohlenstoff und Sauerstoff Atomen
- keine Fusionsprozesse mehr, kollabiert aber dennoch nicht, weil die Elektronen aus quantenmechanischen Gründen nicht weiter zusammenrücken können, und so ein Druck gegen die Gravitationskraft aufgebaut werden kann
- im Laufe der Zeit kühlen diese stellaren Aschereste immer weiter aus und haben am Ende nur noch ein absoluter Helligkeit die 100- bis 10.000 mal kleiner ist als die unserer Sonne

weiteres Evolutionsmodell
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