Sternentstehung
Der Weg zur Protosonne
Einen der gewaltigen Wolken aus Gas, Staub und einfachen Molekülen, begann
unter ihrer eigenen Schwerkraft zusammen zu brechen. Durch die
permanente Abstrahlung von Energie hatte sich die ursprünglich heiße
Wolke so weit abgekühlt, dass der Gasdruck im Inneren der eigenen
Schwerkraft nicht mehr das Gleichgewicht halten konnte. Während die
Wolke mehr und mehr kollabierte und dabei natürlich schrumpft, rotiert
sie jedoch immer schneller. Der Druck und die Temperatur in dem sich
verdichtenden Kern (gewisse Randbedingungen "Der Drehimpuls darf nicht so
hoch sein") steigen stetig an. Der Protostern besteht aus grob der 75
Prozent Wasserstoff und 25 Prozent Helium und Spuren von Deuterium und
je nach Population auch aus Spuren von schweren Elementen. Hat die
Kerntemperatur etwa 1 Million Grad erreicht startet die Kernschmelz
Deuterium zu Wasserstoff. Da die Energien nur schlecht oder gar nicht
entweichen kann, brodelt es förmlich in diesen Topf. Der Protostern
bläht sich also kurzfristig auf. Ein Stern mit einer Sonnenmasse kann
bis zu dem fünffachen seiner Normalgröße aufblähen.
Der Stern wird geboren
Ist das Deuteriumbrennen beendet so lässt auch die thermische Druck im
Inneren des Protosterns nach. Von nun an Gewinn die Gravitation die
Oberhand und der Stern beginnt erneut zu schrumpfen. Im Stern steigt die
Temperatur weiter an und die Dichte wird immer größer. Ist schließlich
einen Wert von etwa 15 Millionen Grad erreicht so beginnt der nächste
Fusionsprozess. Das so genannte Wasserstoffbrennen jetzt kann der Stern
endlich seinen riesigen war Wasserstoffvorrat nutzen.
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